Die schönsten Ferienwohnungen

Haus ErhardIngo, Pia und ich fahren inzwischen nicht mehr regelmäßig, aber doch immer mal wieder an den Chiemsee. Dabei haben wir schon einige sehr schöne Wohnungen entdeckt, die aber leider, wenn wir dann nach einigen Jahren wiederkommen, meistens schon vergriffen sind. Aber da wir scheinbar vom Glück verfolgt werden, wurden wir noch nie enttäuscht und so zieht es uns immer wieder nach Übersee-Feldwies. Die Tennisplätze in Feldwies gibt es inzwischen leider nicht mehr, aber mit Fahrrad und Auto sind auch die umliegenden Anlagen gut zu erreichen und ausserdem ist der See ja im Urlaub die Hauptsache. Dieser ist in den letzten Jahren ständig in einem hervorragenden Zustand. Das Wasser ist supersauber und superklar. Man kann beim Schwimmen den kleinen Fischen unter sich zusehen oder vom Ufer die zahlreichen Segelboote beobachten. Auch ein Ausflug nach Herrenchiemsee oder auf die Fraueninsel vertreibt wunderbar die Zeit. Und wenn das Wetter mal nicht so gut ist, kann man in Prien ein wunderbares Schwimmbad mit Blick auf den See besuchen.

Der Chiemgauhof

Chiemgauhof aus der LuftChiemgauhofDas Hotel liegt direkt am See, mit eigenem kleinen Strand und direkt neben der Surfschule. So war ich auch als Teenager, im ansonsten doch eher ruhigen Übersee bestens versorgt. Ausserdem hatten wir ja noch unsere alten Bekannten die wir regelmäßig besuchten. Auf dem Tennisplatz im Ort fand man auch immer Leute zum Spielen oder gemütlichen Zusammensitzen.

Familie Scharringer

Als kleines Kind fuhr ich regelmäßig im Sommer mit meinen Eltern und meinen beiden Brüdern zu Familie Scharringer. Ich erinnere mich an die Familie, an den Garten, die Vogelzucht und viele Teile der Wohnung. Man fühlte sich wie ein Mitglied der Familie. Als es im Hause Scharringer zu eng wurde, da Kinder und Enkelkinder inzwischen dort wohnten und meine Brüder lieber ihre eigenen Urlaubsziele wählten, entdeckten wir den Chiemgauhof als neues Urlaubsquartier.

Geliebter Urlaub

Uebersee_OrtFür mich ist der Chiemsee ein wundervolles Urlaubsziel mit jeder Menge toller Erinnerungen. Ähnlich wie beim Tennis, war ich schon als kleines Kind regelmäßig dort. In den ersten Jahren fuhren wir immer in ein Privatquartier, anschließend in Hotels und inzwischen buchen wir mit der eigenen Familie vorzugsweise Ferienwohnungen. Aber zurück zum Anfang.

Tennis als Erwachsene

In den folgenden Jahren spielte ich dann zuerst beim TC Weiden. Dort habe ich vor allem im mentalen Bereich viel gelernt und große Fortschritte gemacht. Ich lernte vor allem, dass man durch Selbstbewusstsein und intelligentes Spiel weit mehr erreichen kann als mit perfekter Technik. Zu dieser Zeit entwickelte ich sogar ein wenig Ehrgeiz, was mir vorher ziemlich abging. Da es aber durch die Nähe zur Sporthochschule relativ aussichtslos war dort in die 1. Mannschaft aufzurücken und ich dann auch irgendwann durch Studium und Beruf nicht mehr so viel Zeit zum trainieren hatte, wurde es Zeit für einen weiteren Wechsel. So kam ich dann zum TC Königsforst, wo ich wieder eine Mannschaft mit echtem Teamgeist und Sinn für Geselligkeit fand. Die nächsten Jahre spielten wir als “Fahrstuhlmannschaft” mal in der 1., mal in der 2. Verbandsliga und hatten viel Spaß, egal ob Auf- oder Abstieg. Dann zogen wir von Sürth nach Windeck und die Entfernung war einfach zu groß. Ausserdem war inzwischen Pia zur Welt gekommen, und wir hatten eine Menge mit Haus und Grundstück zu tun. So setzte ich zum ersten Mal in meinem Leben für einige Jahre mit dem Mannschaftsspiel aus. Wie sich zeigte, fehlte mir dann aber etwas, und wir sahen uns in der näheren Umgebung um. Als neuen Verein entschieden wir uns für den TC BW Schladern, der aber leider keine Damenmannschaft hatte. Durch die Einrichtung von Spielgemeinschaften ergab sich dann der Kontakt zum TV Rosbach, der dringend zusätzliche Spielerinnen suchte. Inzwischen spiele ich bereits die 5. oder 6. Saison mit dem TV Rosbach, diesmal als “Fahrstuhlmannschaft” zwischen der 1. Bezirksliga und der 2. Verbandsliga. Dies wird voraussichtlich mein letztes Jahr bei den Damen, denn es wird Zeit sich mal bei den Seniorinnen umzusehen um dort wieder neue Erfahrungen zu machen.

Tennis – die ersten Jahre

Tennis ist für mich fast so wichtig wie für andere Leute Essen und Trinken. Ich spiele bereits seit meinem 5. Lebensjahr. Mein erster Schläger war noch ein vom Trainer abgesägter Holzschläger. Der Tennisplatz befand sich schräg gegenüber auf der anderen Straßenseite. In unserem Haus wohnte eine Familie mit einer 1 Jahr älteren Tochter, mit der ich gemeinsam die ersten und auch noch viele weitere Stunden auf dem Platz verbrachte. Der Verein in dem ich die ersten 15 Jahre spielte war die TTVg Grün-Weiß Eil 1928 e.V. Dort sammelte ich viele wertvolle Erfahrungen in allen Altersklassen von den Mädchen, über die Juniorinnen, bis zu den Damen. Ich lernte Doppelfehler und Niederlagen zu verkraften, fluchen, Ruhe bewahren (zumindest so zu tun als ob), den Gegner bis zum letzten Punkt nicht zu unter- oder zu überschätzen und vor allem die goldene Grundregel: “Das Spiel ist erst zu Ende, wenn der letzte Punkt gespielt ist”. Neben dem Tennisspiel zählte hier auch die Gemeinschaft in den Mannschaften und im Verein zu unvergessenen Erlebnissen. Gerne erinnere ich mich an diverse Aufstiegsfeiern, Vereinsfeiern und Jugendfahrten. Zusätzlich zum Sport entdeckte ich dabei auch mein Interesse an der aktiven Vereinsarbeit, damals als Jugendwartin. Da man sich vorstellen kann, dass ich so eine Menge Zeit auf dem Tennisplatz verbrachte, wird es niemanden wundern, dass dies auch meinen damaligen Freund und heutigen Mann ansteckte. Erst fing er auch an Tennis zu spielen und dann übernahm er den Posten des Sportwartes. So ging das dann, bis wir uns entschlossen, in seiner Wohnung in Sürth zusammenzuziehen.