Tennis als Erwachsene

In den folgenden Jahren spielte ich dann zuerst beim TC Weiden. Dort habe ich vor allem im mentalen Bereich viel gelernt und große Fortschritte gemacht. Ich lernte vor allem, dass man durch Selbstbewusstsein und intelligentes Spiel weit mehr erreichen kann als mit perfekter Technik. Zu dieser Zeit entwickelte ich sogar ein wenig Ehrgeiz, was mir vorher ziemlich abging. Da es aber durch die Nähe zur Sporthochschule relativ aussichtslos war dort in die 1. Mannschaft aufzurücken und ich dann auch irgendwann durch Studium und Beruf nicht mehr so viel Zeit zum trainieren hatte, wurde es Zeit für einen weiteren Wechsel. So kam ich dann zum TC Königsforst, wo ich wieder eine Mannschaft mit echtem Teamgeist und Sinn für Geselligkeit fand. Die nächsten Jahre spielten wir als “Fahrstuhlmannschaft” mal in der 1., mal in der 2. Verbandsliga und hatten viel Spaß, egal ob Auf- oder Abstieg. Dann zogen wir von Sürth nach Windeck und die Entfernung war einfach zu groß. Ausserdem war inzwischen Pia zur Welt gekommen, und wir hatten eine Menge mit Haus und Grundstück zu tun. So setzte ich zum ersten Mal in meinem Leben für einige Jahre mit dem Mannschaftsspiel aus. Wie sich zeigte, fehlte mir dann aber etwas, und wir sahen uns in der näheren Umgebung um. Als neuen Verein entschieden wir uns für den TC BW Schladern, der aber leider keine Damenmannschaft hatte. Durch die Einrichtung von Spielgemeinschaften ergab sich dann der Kontakt zum TV Rosbach, der dringend zusätzliche Spielerinnen suchte. Inzwischen spiele ich bereits die 5. oder 6. Saison mit dem TV Rosbach, diesmal als “Fahrstuhlmannschaft” zwischen der 1. Bezirksliga und der 2. Verbandsliga. Dies wird voraussichtlich mein letztes Jahr bei den Damen, denn es wird Zeit sich mal bei den Seniorinnen umzusehen um dort wieder neue Erfahrungen zu machen.